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Eisriesenwelt Werfen
Die größte bekannte Eishöhle der Erde
 
Schon von weitem sieht man das gewaltige Höhlenportal von 20 m Breite und 18 m Höhe. Das gesamte Höhlensystem erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 42 km, wobei jedoch "nur" ca. 1 km mit Eis bedeckt ist. Dieser Teil entspricht auch dem der Öffentlichkeit mittels Führungen zugänglichen Teil der Schauhöhle.
 
Foto: www.eisriesenwelt.at
 
Öffnungszeiten
Höhlen- und Seilbahnbetrieb: Täglich von 1. Mai bis 26. Oktober.
Öffnungszeiten: 9.00 Uhr bis 15:30 Uhr (letzte Führung)
oder 16:30 Uhr (letzte Führung im Juli und August).
Dauer der Führung: ca. 1 Stunde und 15 Minuten.
Für den Besuch sollte man insgesamt 3 bis 4 Stunden einkalkulieren.

Vorbereitung auf den Besuch
Empfehlenswert sind feste Schuhe und warme Kleidung. Die Temperatur liegt auch im Sommer meist unter null Grad. Am Höhleneingang werden die Besucher mit Grubenlampen ausgerüstet. Im Inneren sorgt Magnesiumlicht für eine effektvolle Beleuchtung der eisigen Skulpturen. Die Höhle selbst steht im übrigen unter Denkmalschutz und darf nur mit autorisierten Führern betreten werden.

Körperliche Anforderungen
Während des Besuches der Höhle sind insgesamt 134 Höhenmeter zu überwinden. Das entspricht etwa dem Fußmarsch durch das Treppenhaus eines großen Hochhauses. Auch hier liegt es in der Eigenverantwortung jedes Besuchers, ob er sich die damit verbundene Anstrengung zutraut. Zweifellos entschädigt jedoch die Schönheit der Eisfiguren und die beeindruckende Dimension der Höhle für jede Anstrengung! Das Führungstempo wird auf die jeweilige Besucherstruktur abgestimmt. Dennoch wird stark gehbehinderten oder Herz-Kreislauf-erkrankten Personen von einem Höhlenbesuch abgeraten.

Kinder
Es liegt in der Verantwortung der Eltern, ob sie ihren Kindern den für sie relativ langen Marsch durch die kalte Höhle zutrauen oder nicht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kleinkinder bis zum Alter von 3-4 Jahren oftmals überfordert sind. In jedem Fall sollte auf ausreichend warme Bekleidung geachtet werden. Mütze und Handschuhe bitte nicht vergessen.

Hunde
Natürlich steht die Eisriesenwelt auch Tieren offen. Doch wirklich empfehlenswert ist für sie ein Besuch wegen der vielen Treppen in der Höhle nicht.

Foto und Film
Um es gleich vorweg zu sagen: Das Fotografier- und Filmverbot in der Höhle dient nicht der Ankurbelung des Postkartengeschäftes, sondern ausschließlich organisatorischen Zwecken und der Naturbelassenheit des Höhlenbesuches. Die große Menge an Besuchern macht die Regelung erforderlich. Zur Hochsaison startet alle sechs Minuten eine Führung, deren Ablauf präzise geplant ist. Die unvermeidliche Verzögerung bei der Suche nach geeigneten Fotoobjekten und die Platzierung von Angehörigen und Freunden und das oftmalige zusätzliche Verweilen einzelner Fotografen außerhalb der vorgesehenen Führungsstationen würde diesen Rhythmus empfindlich durcheinander bringen. Da heute fast jeder Besucher eine Kamera mitführt, wäre das Höhlenerlebnis durch ein ständiges „Blitzlichtgewitter“ beeinträchtigt und nicht zuletzt wäre der Führer einer ständigen Blendung durch die Blitze ausgesetzt. Versuche, Foto- und Filmerlaubnis an bestimmten Stellen zu erteilen, haben leider immer dazu geführt, dass sich letztlich niemand an die Anweisungen des Höhlenführers hielt. Wir bitten sohin um Ihr Verständnis für diese sicherlich unangenehme aber leider absolut erforderliche Maßnahme.

Schönwetter/Schlechtwetter
Besonders an schönen und heißen Tagen empfiehlt sich ein Besuch bei den Eisriesen. Gerade dann beeindruckt der Panoramablick vom Eingang weit über das Salzachtal hinaus und der Wechsel zwischen Licht und Finsternis ist bei schönen Wetter ebenfalls besonders reizvoll.


Quelle:
http://www.eisriesenwelt.at - http://www.werfen.at
 
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